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Kapelle

 

Die Schlosskapelle Solitude wurde 1764 - 67 als katholische Hofkapelle erbaut.
Der querrechteckige Raum entspricht ganz dem "Goût grec", dem frühen Klassizismus, den der Hofbaumeister La Guêpière 1752 von Paris mitgebracht hatte. Vom "Fürstenstand" überblickt man den ganz in Weiß gehaltenen Kapellenraum als einen hohen Saal, der durch schlanke Korbbogenfenster und eine komposite Ordnung aus gekuppelten Pilastern und Säulen auf einem niedrigen, kubischen Sockel bestimmt wird. So entsteht ein lichter und weiter Raum, der festlich und feierlich zugleich wirkt und trotz der Strenge der Architektur etwas Heiteres hat. Ein großes Deckenmittelfeld mit einem Ovalbild (Die Auferstehung Christi, Nicolas Guibal 1765/66) in vergoldetem Rahmen bringt den hauptsächlichen Farbakzent.
1770 wurde an der gerundeten Schmalseite hinter dem Altar eine Musikempore eingebaut, die die erste Orgel der Kapelle trug. Um 1890 wurden mehrfach Renovierungsarbeiten an der Kapelle vorgenommen, hierbei wurde die Orgel entfernt.
1950 wurde die Kapelle nach weiteren Renovierungen von der Evangelischen Kirchengemeinde Gerlingen übernommen und für den Gottesdienst freigegeben. Eine Orgel wurde im Fürstenstand aufgestellt. 1967 wurde im Rahmen einer durchgreifenden Erneuerung die Musikempore entfernt und die Kapelle von der Evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart-Botnang übernommen.
Im Rahmen der Gesamtbaumaßnahme Solitude (1988 - 91) wurde die Kapelle erneut renoviert, eine Fußbodenheizung und ein neuer Sandsteinfußboden eingebaut.
Mit dem Orgelneubau wurde die Werkstätte für Orgelbau Mühleisen GmbH, Leonberg beauftragt.
Am 12.04.1992 wurde die neue Orgel eingeweiht.

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  Solitude-Soirée - Eine Konzertreihe der
Ev. Kirchengemeinde Stuttgart-Botnang

http://www.solitude-soiree.de
zuletzt geändert: 19.03.2017