Interpretinnen und Interpreten 2026
Süddeutsches Hornquartett & Natalia Ryabkova
Romantisches, Schönes und Traditionelles für vier Hörner und Alphörner mit originalen Werken und Bearbeitungen von u. a. Bruckner, Praetorius, Shaw, Brahms, Bozza, Frey, Rimsky-Korsakov u.a.das Süddeutsche Hornquartett
Joachim Bänsch, Raphaela Schmoller, Markus Schmoller, Barbara Lehrian
Joachim Bänsch: Als Student von Michael Höltzel und als Stipendiat der Herbert von Karajan Akademie gewann er erste Preise bei internationalen und nationalen Wettbewerben. Es folgte mit 21 Jahren eine Verpflichtung als Solohornist der Bamberger Symphoniker. Diese Position verließ er wieder für eine Verpflichtung zu 80 Solokonzerten als Sieger der Bundesauswahl „Podium Junger Solisten“. Es folgte von 1979 - 2022 die Position als Solohornist im SWR Radio - Sinfonieorchester. Von 1980-1985 hatte er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Stuttgart inne. Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied des Linos-Ensembles, mit dem er viele Jahre weltweit konzertierte und zahlreiche Aufnahmen gemacht hat.
Raphaela und Markus Schmoller sind beide als freischaffende Musiker tätig. Unzählige Engagements in renommierten Orchestern im gesamten Süddeutschen Raum, wie z. B. dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, in Opern- und Operettenproduktionen, in der Kirchenmusik und in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen beschreiben ihren bunten musikalischen Weg.
Zudem sind sie in der aktuellen Spielzeit als Hornisten am Apollo Stage Theater Stuttgart in der Musicalproduktion von Walt Disneys „Die Eiskönigin“ verpflichtet.
Mit Programmen für Kammermusik mit verschiedenen Horn- und Bläserbesetzungen, Horn und Orgel und als Solisten mit dem Orchester stehen sie regelmäßig auf der Bühne. Ebenso kommen regelmäßig die Alphörner und die Naturhörner konzertant zum Einsatz.
Barbara Lehrian spielte als Kind im Posaunenchor ihres Vaters Trompete. Im Alter von 14 Jahren wechselte sie zum Horn und erhielt als 16-Jährige ihren ersten Hornunterricht bei Lothar Otto an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt, später bei Peter Steidle in Frankfurt. Nach dem Abitur studierte sie Schulmusik an der Musikhochschule Mannheim in der Hornklasse von Peter Arnold. Heute arbeitet sie als Musiklehrerin am Gymnasium und ist regelmäßig mit dem Horn konzertant aktiv.

Natalia Ryabkova wurde in der altrussischen Stadt Jaroslawl an der Wolga geboren. Schon in jungen Jahren erwarb sie an der Berufsfachschule für Musik die Grundlagen für ihre spätere künstlerische Entwicklung.
Sie studierte am Staatlichen Konservatorium Nishnij Novgorod bei Tatiana Botchkova (Orgel) und Sergej Smirnov (Klavier) sowie in Kasan Orgel in der Konzertklasse von Rubin Abdullin. Weitere Qualifikationen und Wettbewerbs-Preise folgten während ihres Aufbaustudiums „Künstlerische Ausbildung“ in der Orgel-Solistenklasse bei Martin Sander an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg.
Natalia Ryabkova besuchte zudem Meisterklassen bei Lorenzo Ghielmi (Italien), Ewald Kooiman (Niederlande), Johann Trummer (Österreich), Guy Bovet (Schweiz), Jacques van Ootmerssen (Niederlande), Natalia Sander, Winfried Bönig, Wolfgang Zerer, Ludger Lohmann, und Edgar Krapp (Deutschland).
Im Bereich Chorleitung erhielt sie wichtige künstlerische Anregungen von Christian Schmidt (Würzburg), Gunnar Eriksson (Göteborg), Wolfgang Schäfer (Freiburg) und Morten Schuldt-Jenssen (Freiburg).
Natalia Ryabkova war von 2007-2010 Organistin an der Christuskirche in Hemsbach und 2012-2015 an der Christuskirche in Stuttgart. Im März 2015 schloss sie ihr Kirchenmusikstudium an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen ab. 2015-2016 war sie als Assistentin bei Kantor Ingo Bredenbach in der ev. Stiftskirche in Tübingen tätig.
Inzwischen tritt Natalia Ryabkova als Organistin, Cembalistin und Kammermusikerin in verschiedenen Städten Russlands, Deutschlands, der Schweiz, Luxemburg und Belgien auf.
Preise und Auszeichnungen:
2005 - Preisträgerin des Sankt Petersburger Orgelwettbewerbs für Junge Organisten (Russische Föderation)
2005 - Finalistin mit Sonderpreis in Kaliningrad beim X. Internationalen Mikael Tariverdiev Orgelwettbewerb (Russische Föderation)
2006 - 2. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb "Helmut Bornefeld" in Heidenheim/Brenz
2007 - 1. Preis beim 6. Internationalen Orgelwettbewerb in Korschenbroich
2008 - 2. Preis beim 2. Internationalen Philipp-Wolfrum-Wettbewerb in Heidelberg
2008 - Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb für Konzertorganisten in Kasan (Russische Föderation)
2008 – 2009 DAAD-Stipendium
2009 - 1. Preis beim 4. Internationalen Orgelwettbewerb in Zürich (Schweiz).