Interpretinnen und Interpreten 2026
Hohenloher Streichquartett

Das Hohenloher Streichquartett spielt, man glaubt es kaum, seit mehr als 30 Jahren in nahezu unveränderter Besetzung. Schon zu Hochschulzeiten formierte sich das Ensemble, studierte und holte sich Anregungen bei zahlreichen Größen des Fachs. Das Melos-, das LaSalle, das Amadeus- Quartett sind ebenso darunter wie Mitglieder des Alban Berg-, Bartholdy-, und des Voglerquartetts.
Zunehmend lassen sie zudem Erfahrungen aus dem Bereich der "historischen Aufführungspraxis" mit in ihr Spiel einfließen, die sie durch Kurse und Unterricht etwa bei Gerhart Darmstadt, Michi Gaigg, Hiro Kurosaki und Mitgliedern des Quatuor Mosaiques machen durften. In England, Italien, Frankreich, auch Dänemark und im gesamten Süddeutschen Raum sind die Podien zu finden, auf welchen das Hohenloher Streichquartett seit über drei Jahrzehnten zuhause ist.
Partner waren ihnen hierbei Kollegen wie Markus Hadulla (Klavier), Johanna Messner (Violoncello) Anna Niehaves (Viola), Rüdiger Bohn (Klavier) und Wolfgang Meyer (Klarinette) und in jüngerer Zeit Benjamin Kautter (Violoncello).
Auf bisher drei zum Teil viel beachteten CDs, etwa auch unbekannter Meister ihrer Hohenloher Ensemble-Heimat, ist ihr Spiel bisher dokumentiert. Die Aufnahme mit Werken Beethovens und seiner Zeitgenossen wurde mit dem begehrten "Stern des Monats" des Magazins Fono Forum ausgezeichnet.