23. August - Noah Quartett - Solitude-Soirée

Solitude Soirée

Solitude-Soirée

Eine Konzertreihe der Evangelischen Kirchengemeinde Botnang
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Interpretinnen und Interpreten 2020



Hier finden Sie unsere diesjährigen Interpretinnen und Interpreten, sortiert nach Terminen.



Noah Quartett: Alexandra Psareva, Michael Stürzinger, Erik Wenbo Xu, Bettina Barbara Bertsch

Noah Quartett

Die Mitglieder des Noah Quartetts haben zwar verschiedene kulturelle Wurzeln, aber eine gemeinsame musikalische Wahlheimat: das NDR Elbphilharmonie Orchester. In diesem weltweit konzertierenden Orchester haben sie sich in der täglichen Arbeit mit großen Dirigenten und berühmten Solisten kennen und schätzen gelernt. Was den Vieren noch gemeinsam ist: sie alle haben bereits im frühen Kindesalter mit dem Spiel ihres Instruments begonnen und später zahlreiche Preise bei Wettbewerben gewonnen. Der Wunsch, sich neben der Orchesterarbeit künstlerisch auch in der anspruchsvollsten und zugleich intimsten Gattung der Kammermusik auszudrücken, führte zur Gründung des Noah Quartetts.

Seitdem arbeiten die vier Künstler intensiv und kontinuierlich am Repertoire, die Entwicklung eines eigenen Quartettklanges ist ihnen Motivation und Herausforderung zugleich. Das Konzertjahr 2017 bringt für das Quartett gleich mehrere Glanzlichter: im Mai eröffnet es in Hamburg die Tschaikowsky-Tage, im Juni spielt es im Rahmen der Verleihung des Brahms-Preises an den renommierten Dirigenten Herbert Blomstedt, und im Oktober bestreitet es in der Elbphilharmonie das Eröffnungskonzert der neuen Kammermusik-Reihe des Norddeutschen Rundfunks.

In der Folgezeit weiten sich die Konzertaktivitäten weit über die norddeutsche Region hinausgehend aus. So stehen für 2020 zahlreiche Auftritte in ganz Deutschland im Kalender des Noah Quartetts – und ein Re-Engagement der Elbphilharmonie.   

Zur Namensgebung des Noah Quartetts gibt es zwei Inspirationsquellen: der kleine Sohn des Bratschers trägt diesen Namen und weckt bei den Musikern in zweiter Ebene die Assoziation an den biblischen Mythos von Noahs überlebenswichtiger Arche. Für die vier Mitglieder des Noah Quartetts bedeutet Streichquartett spielen, sich in einen geborgenen Raum zu begeben, quasi eine konzentrierte musikalische Arche, die Musiker und Publikum über die Reizüberflutungen des modernen Lebens hinweg tragen kann.

Weitere Informationen unter: www.noahquartett.com



Alexandra Psareva
Alexandra Psareva wurde in St. Petersburg geboren. Sie studierte Violine zunächst bei Prof. Sacurin in St. Petersburg und wechselte dann an die Musikhochschule Hamburg zu Prof. Röhn. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem 2. Preis beim Wettbewerb Junge Virtuosen" in St. Petersburg und mit dem 1. Preis beim Elise Meyer-Wettbewerb, Hamburg. Von 1997 bis 1999 spielte sie die 1. Violine im Streichquartett ‚Hamburger Kammerensemble‘. Seit 2001 ist sie in der Gruppe der 1. Violinen Mitglied des NDR Elbphilharmonie Orchesters, seit 2012 bekleidet sie die Position der 2. Konzertmeisterin. Daneben gehörte sie u. a. 2002 dem Orchester der Bayreuther Festspiele an und ist als Konzertmeisterin gern gesehener Gast in zahlreichen namhaften Sinfonieorchestern.



Michael Stürzinger wurde als Sohn von Musikereltern in Marl geboren. Mit 4 Jahren erhielt er erstmals Klavierunterricht bei der Mutter. Mit 5 Jahren wechselte er dann zur Violine und erhielt seinen ersten Unterricht bei seinem Vater. Mit 9 Jahren gab er seine ersten Solokonzerte, unter anderem mit der Philharmonia Hungarica, mit der er Vivaldis 4 Jahreszeiten spielte und auf Tournee ging. Zahlreiche 1. Preise bei "Jugend musiziert" und Einladungen zur renommierten Kronberg Academy belegen sein frühes Talent. 2008 wurde er als Student in der Klasse von Prof. Mintcho Mintchev an der Folkwang Universität der Künste in Essen aufgenommen. Wichtige Kammermusikerfahrung bekam Michael Stürzinger unter anderem bei Professoren wie Prof. Andrej Bielow und Thomas Carrol, mit denen er zusammen konzertierte, sowie im Unterricht bei Prof. Vladimir Mendelssohn und Prof. Andreas Reiner. In der Spielzeit 2013/2014 war Michael Stürzinger Akademist im NDR Elbpilharmonie Orchester. Seit Mai 2016 spielt er im NDR Elbpilharmonie Orchester in den 2. Violinen.
Michael Stürzinger


Erik Wenbo Xu
Erik Wenbo Xu wurde in China geboren und kam zum Violin-Studium nach Deutschland an die Staatlichen Musikhochschulen Trossingen (bei Prof. Wolfram König) und Stuttgart. Dort schloss er 2006 seine künstlerische Ausbildung auf der Viola bei Prof. Günther Teuffel und im Fach Kammermusik beim Melos Quartett ab. 2009 folgte sein Konzertexamen mit Auszeichnung. Künstlerische Impulse erhielt Erik Wenbo Xu insbesondere durch Eberhard Feltz, Franz Beyer und Wolfram König. Von 2001 bis 2007 war er Gründungsmitglied des Jade Quartetts und erspielte sich mit diesem Streichquartett den 1. Preis beim deutschlandweiten Hochschulwettbewerb Frankfurt 2004, außerdem den Iris-Marquart Preis, den 3. Preis beim „5th Japan Osaka International Chamber Music Competition 2005“ und den 1. Preis beim "Internationalen zeitgenössischen Musikwettbewerb für Streichquartett München 2007". Seit 2010 ist Erik Wenbo Xu stellv. Solo-Bratscher beim NDR Elbphilharmonie Orchester.


Bettina Barbara Bertsch wurde in Bonn geboren und studierte bei den Professoren Maria Kliegel in Köln, bei William Pleeth in London und David Geringas in Lübeck. Studien über mehrere Jahre beim Amadeus Quartett und bei Prof. Walter Levin vom LaSalle Quartett legten früh einen Grundstein für ihr heutiges Engagement in der Kammermusik. Als 1. Bundespreisträgerin von ‚Jugend musiziert‘ und Stipendiatin der ‚Stiftung Kunst und Kultur/Nordrhein-Westfalen‘ sowie der ‚Studienstiftung des deutschen Volkes‘ wurde die Cellistin zu zahlreichen Rundfunk- und TV-Aufnahmen beim NDR und WDR eingeladen. Seit 1995 ist sie Mitglied des NDR Elbphilharmonie Orchesters und hat in dieser Zeit mehrere CDs für das Label  MUSICAPHON  eingespielt. In jüngster Zeit brachte sie die Kammermusik mit international renommierten Künstlern wie der Geigerin Lisa Batiashvili und dem Pianisten Dejan Lazic zusammen.


Bettina Barbara Bertsch
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